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2025-02 Waldi in der Eifel
Am Mittwoch, dem 12. Februar 2024 war es um 10:00 Uhr soweit: Ein Bus voller reiselustiger AWO-Freunde machte sich auf den Weg in die Eifel um den kleinen Ort Heimbach sowie das Antiquariat des durch die Fernsehsendung "Bares für Rares" bekannten Händlers "Waldi" zu besuchen.Die Hinfahrt verlief problemlos - der Bus war gut ausgestattet, unser Busfahrer gut gelaunt, keine Staus und vor allen Dingen ein klarer, blauer Himmel (ja, wenn Engel reisen....)Gegen 11:30 haben wir Heimbach erreicht und jeder machte sich nach seinen Möglichkeiten auf den Weg. Heimbach ist die kleinste Stadt in Nordrhein-Westfalen, gehört zum Kreis Düren und hatte 2021 im Stadtkern nur 1083 Einwohner. Der Ort wirkte noch etwas verschlafen, aber wir konnten schöne, alte Fachwerkhäuser bewundern und wurden immer wieder von dem Flüsschen Rur begleitet, das sich durch das ganze Tal schlängelt. Geprägt wird das Stadtbild durch die Burg Hengebach, deren Anfänge bis in das 11. Jhd. zurückreichen. Die mittelalterliche Burg steigt auf über 200 m aus dem Rurtal auf und ist das imposante Wahrzeichen der Stadt. Beinahe von überall im Ort konnte man einen Blick auf die Burganlage werfen und jedes Mal bot sich eine neue Perspektive. Leider funktionierte der Aufzug zur Burg hinauf nicht und so konnten diejenigen, die nicht so gut zu Fuß waren, den Ausblick von oben nicht genießen. Aber Heimbach hatte ja auch noch etwas anderes zu bieten, denn seit dem Jahre 1804 pilgern Gläubige zu dem bekannten Wallfahrtsort um in der Kirche St. Clemens das Gnadenbild der "Schmerzhaften Mutter Gottes" zu besuchen. Im Jahre 1460 entdeckte der Strohdecker Heinrich Flutter diese spätgotische Marienpieta. Die Darstellung Mariens hat ihn so sehr berührt, dass er sich 9 Mark lieh, um die Statue kaufen zu können. Die Zahl der Pilger nahm immer weiter zu und im Jahre 1804 wurde der kostbare Schnitzaltar mit dem Gnadenbild in die Heimbacher Pfarrkirche überführt. Die Zahl der Pilger wurde so groß, das die St. Clemens Kirche nicht mehr ausreichte und so wurde eine neue Wallfahrtskirche gebaut. 1981 wurde die neue Salvator Kirche geweiht und der Altar fand dort seinen neuen Platz. Beide Kirchen bilden heute eine Einheit und haben mit der Orgelempore und anderen sakralen Kunstschätzen viel sehenswertes zu bieten.Um 14:00 Uhr ging es dann los, um den zweiten Teil unseres Ausflugs in Angriff zu nehmen. Nach einer halben Stunde Fahrt haben wir das Örtchen Kall erreicht. Hier besuchen wir "Waldi`s Eifel Antik" und stärken uns im dazugehörigen Cafe erst einmal mit Kaffee und Kuchen um die riesige Auswahl all dieser "Antiquitäten" verkraften zu können. Im Erdgeschoss gab es in vielen Räumen alles, was das Herz begehrt. Und wem das noch nicht genug war, der konnte auf der ersten Etage noch einmal 6 Räume besichtigen. Es ist einfach unvorstellbar, was man da soll alles ansammeln kann.Waldi selber war leider nicht da, er war zu Fernsehaufnahmen unterwegs. Aber er hat es sich nicht nehmen lassen, per Handyvideo ein paar Worte mit den Gästen zu wechseln. Um 16:00 Uhr haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Heimat gemacht. Es gab unterwegs unter den Teilnehmern viel zu erzählen und alle waren sich einig, dass es immer besser ist, einen Ausflug mit der AWO zu machen, als allein zu Hause zu sitzen.Auch auf dem Rückweg sind wir staufrei vorangekommen und waren gegen 17:30 wieder in Langenfeld am Dißmannhaus. Die Teilnehmer haben sich für die nette Betreuung bedankt und freuen sich schon auf die nächsten Unternehmungen mit der AWO.
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